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BAG Förderprogramm SteP – Ein Interview mit KRAVAG Truck Parking und unseren Partnern

BAG Förderprogramm SteP – Ein Interview mit KRAVAG Truck Parking und unseren Partnern

Seit Sommer des letzten Jahres besteht die Möglichkeit im Rahmen des Förderprogramm Lkw-Stellplätze (SteP) Förderanträge beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) zu stellen. Dabei werden Bau-Projekte gefördert, die auf privaten Flächen in Autobahnnähe Lkw-Stellplätze schaffen oder ausbauen. Durch die Fördermöglichkeit von bis zu 60.000 Euro pro Stellplatz ist das Programm auch für kleine und mittlere Unternehmen sowie Investoren attraktiv. Insgesamt stehen für das Programm 90 Millionen Euro bereit. Eingesetzt werden kann das Geld u.a. für die Einfriedung des Geländes, die Ausschilderung und Erweiterung von Parkraum und natürlich auch ein Angebot von WCs und Duschmöglichkeiten. Selbst der Kauf von neuen Flächen und die Herrichtung dieser sind im Sinne des Förderprogramms möglich. Rund um das Thema Förderung hat KRAVAG Truck Parking bereits im letzten Jahr ein Konsortium zusammengestellt, das Kunden bei allen Schritten auf dem Weg zum Lkw-Parkplatz begleitet.

Ihre Experten

Sven Krüger und sein Team von VKPartner sind Experten auf dem Gebiet Förderung.

„Das Förderprogramm (SteP) ist außergewöhnlich. Das Verkehrsministerium hat ein höchst attraktives Instrument geschaffen, um die angespannte Parkplatzsituation schnell zu lösen. SteP ist ein echter Win-Win-Win.“

Anke Parson ist Partnerin des Architekturbüros Urban Beta und ist auf die Planung nachhaltiger Konzepte spezialisiert:

„Wir wollen die Arbeitsbedingungen der Truckfahrer durch lebenswerte Räume verbessern. Nachhaltiges Planen steht bei uns im Einklang mit sozialen, ökologischen und ökonomischen Werten.“

Tim Baumeister ist Co-Projektleiter von KRAVAG Truck Parking und bringt die Expertise zur Vermarktung von Lkw-Parkplätzen mit ein:

„Es ist wichtig, dass die neuen Stellplätze unkompliziert von den Logistikern gebucht werden können. Hier kommen wir mit unserer Erfahrung im Management einer Lkw-Parkplatz-Plattform ins Spiel.“

Tim, KRAVAG Truck Parking war der Initiator für die Zusammenarbeit zwischen Urban Beta, VK-Partner und KRAVAG Truck Parking. Wie habt ihr euch denn kennengelernt?

Tim Baumeister: „KRAVAG Truck Parking hat schon 2018 ein Pilotprojekt zur Schaffung von LKW-Stellplätzen gestartet, in diesem Zusammenhang haben wir Sven kennengelernt. Als wir von der SteP-Förderung gehört haben dachten wir, es wäre eine gute Idee die Synergien, die wir in den letzten Jahren durch unser Netzwerk aufgebaut haben zu nutzen und haben Sven für eine Zusammenarbeit begeistert. Über Svens Zusage haben wir uns sehr gefreut, denn er weiß wie es „auf der anderen Seite“ aussieht – er war früher beim Fördergeber tätig. Sven hat dann Anke mit ins Boot geholt.

Sven, wie hast du Anke kennengelernt?

Sven Krüger: „Ich habe mit Anke im Rahmen der GREEN AWARDS zusammengearbeitet. Anke ist Expertin im Bereich des modularen und nachhaltigen Bauens. Das passt perfekt zu den Projekten, die wir gemeinsam realisieren wollen. Aus unserer vorherigen Zusammenarbeit weiß ich, dass Anke besonderen Wert darauflegt, Flächen lebenswert zu gestalten und eine Vision zu entwickeln, wie Bau-Projekte zukunftsfähig und nachhaltig umgesetzt werden können.“

Wie viele Projekte konntet ihr denn bereits im Rahmen der SteP- Förderung unterstützen?

Anke Parson: Wir sind bereits mit dutzenden Kunden in unterschiedlichen Realisierungsstadien. Im Sommer wird das erste Projekt voraussichtlich in die Umsetzung gehen.

Sven Krüger: Es ist noch einmal wichtig zu erwähnen, dass zwar viele Projekte in der Diskussion aber erst wenige in der konkreten Umsetzung sind, das Programm läuft auch mehrere Jahre. Wer jetzt vom SteP-Programm profitieren möchte sollte nicht zögern, sondern jetzt aktiv werden – gerne dann mit unserer Unterstützung.

Lohnt sich die Förderung denn auch finanziell?

Sven Krüger: Die Fördermöglichkeiten sind, wenn man die Fördersumme ins Verhältnis zum Aufwand setzt, mit mind. 80% Förderquote fantastisch. Die Gewinnmargen in der Logistik und somit auch beim Lkw-Parken sind generell überschaubar, daher sind die Fördersummen auch so hoch – ohne würde es sich für viele Investoren eben nicht rechnen. Allerdings muss man deutlich sagen: mit Parkgebühren wird man nicht reich werden, sondern wir beobachten eher „Infrastrukturprojekte“.

Anke Parson: In dem Zusammenhang darf man Parken nicht als „nacktes Thema“ sehen! Wir haben die Möglichkeit zukunftsfähige Aufenthaltsorte zu schaffen. Dazu gehören auch Themen wie E-Mobilität oder Wasserstoff aber auch Bereiche wie Gastro oder Möglichkeiten zur Übernachtung zu schaffen. Wenn man das in den Konzepten berücksichtigt, wird es auch finanziell richtig attraktiv.

Das klingt so, als ginge es um mehr als die Schaffung von Parkraum?

Tim Baumeister: Ja, das stimmt! Vielmehr stellen wir uns Orte vor, an denen Logistik ihre Transformation in die Zukunft schafft. An denen man sich gerne aufhält, einen Logistikhof der Zukunft sozusagen!

Wie können Interessierte aktiv werden?

Tim Baumeister: Interessierte können sich gerne bei KRAVAG Truck Parking melden. Mein Team und ich koordinieren die Anfragen. Zunächst sollte dann eine Bedarfsanfrage beim BAG gestellt werden. Wir empfehlen auch, dass interessierte von Anfang an die jeweiligen lokalen Kommunen und deren Bauämter mit ins Boot holen. Denn von deren Zustimmung sind die Projekte im hohen Maße abhängig. Ist die Bedarfsanfrage positiv und die Gemeinde signalisiert ihre Zustimmung zum Vorhaben, dann gehen wir alle weiteren Schritte dann gemeinsam.

Was müssen interessierte Unternehmen zu den Rahmenbedingungen wissen?

Sven Krüger: Die potenziellen Lkw-Parkplätze sollten in der Nähe zur Autobahn liegen – das BAG prüft dann anhand von Verkehrszählungen, ob der Bedarf vor Ort vorhanden ist. Durch die akute Parkplatznot an quasi allen Verkehrsachsen ist dies meist der Fall. Vor Ort muss dann geschaut werden, ob es sich um einen Neubau, einen Ausbau oder eine sogenannte Ertüchtigung von Parkflächen handelt. Je nachdem, in welche Förderlinie das Projekt fällt, müssen unterschiedlich viele Parkplätze entstehen. Beim Neu- und Ausbau müssen am Schluss mindestens 30 Parkplätze entstanden sein – bei der Ertüchtigung geht es schon bei 10 Parkplätzen los.

Warum lohnt sich die Zusammenarbeit der Logistiker und Investoren mit Euch als Partnern?

Sven: – Jeder ist doch Experte auf seinem Gebiet. Bei einer Laufzeit von 10 bis 25 Jahren will so ein Projekt solide geplant und ausgeführt werden. Wir helfen, die optimale Lösung zu finden und kennen auch die eine oder andere Abkürzung.

Anke: – Uns liegt es am Herzen die einzelnen Höfe zukunftsfähig zu gestalten. Wir greifen auf mehrjährigen Erfahrungen im Bereich Mobilität und Infrastruktur zurück und können die Höfe je nach Bedarf beraten, aber auch bei der Planung und Umsetzung unterstützen.

Wie sieht eine konkrete Zusammenarbeit dann im Anschluss aus?

Sven: Der erste Schritt nach dem Kennenlernen ist die Prüfung der Projekteignung. Bevor die eigentliche Planung beginnt oder gar ein Förderantrag entsteht erarbeiten wir gemeinsam mit dem Kunden eine tragfähige Konzeption – inklusive Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, Langfristperspektiven und Finanzierungsmöglichkeiten. Erst wenn hier alles passt geht es in die Antragserstellung.

Anke: Wir von Urban Beta unterstützen die einzelnen Höfe bei der räumlichen Konzeption und Kostengestaltung, der Kommunikation mit den Ämtern, als auch beim Erstellen der notwendigen Genehmigungs- und Planunterlagen, welche für die Förderzusage notwendig sind. Dabei ist der Kunde immer im Mittelpunkt und wir versuchen die Wünsche bestmöglich abzubilden und mit unseren Erfahrungen in Einklang zu bringen.

Tim:  Am Schluss freuen wir vom KRAVAG Truck Parking uns sehr, die entstehenden Parkplätze dann über unsere digitale Plattform zu vermarkten. Das schafft Planbarkeit für die Fahrerinnen und Fahrer, weil für sie die Parkplatzsuche entfällt. Da wir uns um operative Dinge wie den Zugang zum Gelände oder die Bezahlung der Parkgebühren kümmern, sind die laufenden Aufgaben für den Parkplatzbetreiber überschaubar.

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